Dienstag, 14. April 2020

Grimms Märchen und Corona

Merkel hat ja schon im Voraus angekündigt, bei der Lockerung der Maßnahmen gegen das Corona-Virus auf die Experten der Leopoldina hören zu wollen - wie sich jetzt herausstellt, sind das vor allem Bildungsforscher und Sozialwissenschaftler. Wie es dazu gekommen ist, dass diese Brut (und damit meine ich vor allem, aber nicht ausschließlich, den unsäglichen Chef des IPN Kiel, Herrn Köller, der als Psychologe auch zu wissen glaubt, wie man richtig Mathematik unterrichtet, ohne jemals auch nur eine einstündige Vorlesung in Mathematik oder einer Naturwissenschaft gehört und ohne jemals auch nur ein einziges Kind unterrichtet zu haben) sich in solche Gremien schleichen konnte, weiß ich nicht.  

Dagegen weiß ich, wie man Wirtschaftsweise wird. Man wird vom Wirtschaftsminister Altmaier vorgeschlagen und dann stimmt das Bundeskabinett zu. Frau Prof. Dr. Veronika Grimm wurde auf diese Art am 1. April zur Wirtschaftsweisen. Und kaum zwei Wochen später fühlt sie sich berufen, ihre Weisheit kundzutun:

      Wir werden nicht mehr so stark auf internationale Lieferketten vertrauen.

Potzblitz. Das ist es, was Deutschland braucht: Pappnasen, die einem, sobald es in allen Zeitungen gestanden hat, sagen, was man davor hätte richtig machen sollen. 

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